Blick auf Gerechtigkeit

Blick auf Gerechtigkeit

Diakonisches Werk Augsburg - Stadträtinnen der Stadt Augsburg
Soziale Arbeit
Bayern
Um gerecht zu leben, bedarf es Mut, Entscheidungen zu treffen; Mut, aufeinander zuzugehen. Die Tür fordert den Besucher auf, aktiv zu werden, auszuprobieren, genau und immer wieder anders hinzuschauen. Es gibt viele Details und Raffinessen, für die man sich Zeit nehmen sollte. An dieser Tür kann der Besucher sich selbst auf die Probe stellen, ob er den Mut hat, die Hand durch die Tür hindurchzureichen. Aber vielleicht braucht es auch von uns Menschen den Mut hinzuschauen und einen Blick durch den „Türspion“ zu wagen, dabei auch mal einen anderen Standpunkt einzunehmen, sich mal kleiner oder größer zu machen. Je nachdem wie der Betrachter sich hinstellt, wird er auch (auf großen Holztafeln) erkennen, dass „Gerechtigkeit eine Frage des Blickwinkels“ ist. Schauen wir nun in die Kästchen, sehen wir zum Glück das kleine Häuschen im Idyll – oder etwa doch nicht? Die absolute Gerechtigkeit werden wir in unserer Gesellschaft nicht erreichen, aber es lohnt sich für jeden Einzelnen zuzuhören, hinzuschauen, nachzufragen. Darüber hinaus lohnt es, ins Gespräch zu kommen und zu bleiben und sich der Weisheit der Gruppe bewusst zu sein, mittels derer es dann möglich ist, von den Kenntnissen der anderen zu profitieren. Gruppe: Stadträtinnen der Stadt Augsburg Jutta Fiener, Ingrid Fink, Pia Haertinger, Beate Schabert-Zeidler, Gabriele Thoma und die Künstlerin Claudia Geßner. Diese Kooperation wurde durch Sozialreferent Christian Gerlinger und Mitarbeiterinnen des Friedensbüros im Kulturamt der Stadt Augsburg ermöglicht.