Nächstenliebe

Nächstenliebe

Diakonisches Werk Augsburg - Asylsozialberatung in der Erstaufnahmeeinrichtung im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck des Caritas-Zentrums Fürstenfeldbruck
Soziale Arbeit
Bayern
Die Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe in der Erstaufnahmeeinrichtung Fürstenfeldbruck waren von der Teilnahme ihrer Bewohner so begeistert, dass sie sich entschieden, auch am Reformationsprojekt teilzunehmen. Über persönliche Geschichten versuchte die Gruppe Gerechtigkeit in Worte zu fassen. Im Workshop wurde schnell klar, wie schwierig es ist, Gerechtigkeit, allgemeingültig zu definieren. Die Teilnehmer kamen an einen Punkt, wo sie den Begriff Gerechtigkeit abschaffen wollten. Doch kann das Wort Gerechtigkeit wirklich aus allen Sprachen der Welt gestrichen werden, nur weil wir als Gruppe Gerechtigkeit als eine Idee erkennen und nicht als Tatsache? Da Gerechtigkeit für eine Gesellschaft notwendig ist, definierte die Gruppe diese wie folgt: absolute Gerechtigkeit existiert nicht. Gerechtigkeit ist ein dynamischer Begriff mit einer gewissen Utopie. Gerecht handeln ist ein individueller Prozess, welchen jeder mit seinem Gewissen vereinbaren muss. Ich kann nur meine eigene Gerechtigkeit leben und in die Welt hinaustragen. Der Rand der Tür stellt die Ungerechtigkeit dar, ein Durcheinanders aus verschlungenen Wegen, die im Nichts enden. Mit der Hauptaussage im Inneren der Tür soll besonders auf Nächstenliebe hingewiesen werden. Wenn wir unseren Nächsten akzeptieren und tolerieren und dies in der Familie weitergeben, dann geben wir Gerechtigkeit weiter, in die ganze Welt hinaus. Gruppe: Sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Asylsozialberatung in der Erstaufnahmeeinrichtung im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck des Caritas-Zentrums Fürstenfeldbruck.