Schwarz-Weiß-Denken

Schwarz-Weiß-Denken

Diakonisches Werk Augsburg - der Klasse 1a der Fachakademie für Sozialpädagogik der Evangelischen Diakonissenanstalt Augsburg
Soziale Arbeit
Bayern
Ein Workshop in Schulklassen ist immer von Schule geprägt. Sobald die Gruppe dann ins Thema eingetaucht ist und frei diskutiert, entsteht eine wunderbare Stimmung zum Arbeiten. Die Schüler entwickeln Visionen, die hoffen lassen. So ist dies auch in dieser Gruppe passiert. Nach einem intensiven Workshop in zwei Gruppen wurde die Gestaltung der Tür in der Gesamtgruppe diskutiert. Zur Umsetzung sagen die Schüler Folgendes: „Die eine Seite ist mit weißer Klebefolie überzogen, die andere Seite mit schwarzer. Damit wollten wir deutlich machen, dass für uns Gerechtigkeit in der Gesellschaft ungerecht verteilt ist. Das Fenster symbolisiert Offenheit, da man durchsehen kann und somit auch die andere Seite unverschleiert sehen kann, um sich keine Vorurteile zu bilden. Die Spiegelscherben bedeuten, dass man sich selbst und seine Fehler sieht und die Umwelt um sich herum mit sich als Gemeinschaft vor Augen hat. Die Wörter auf der schwarzen Seite und die Wörter auf den bunten Stoffen der weißen Seite zeigen, was unserer Meinung nach zu Gerechtigkeit dazugehört. An der Art der Anbringung der Stoffbahnen auf der weißen Seite haben wir uns an Luthers Thesenanschlag angelehnt.“ Gruppe: 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 1a der Fachakademie für Sozialpädagogik der Evangelischen Diakonissenanstalt Augsburg und ihre Lehrer Oda Bauersachs und Pfarrer Matthias Biber.